

Es ist kaum zu glauben, aber in diesem Jahr konnte nochmals ein Zuwachs an Teilnehmern bei der Familienskifreizeit in Zell am See verzeichnet werden:
Im April dieses Jahres nahmen 125 Personen, darunter 6 Ski- und Snowboardlehrer/innen, an der SCS-Familienskifreizeit (diese Freizeit gibt es als Neuauflage wieder seit 2001) teil. Wie viele werden es wohl 2007 sein?
Einige reisten schon mit ihrem Auto am Freitag, 07.04. an, darunter auch unser Reiseleiter Udo Kreutz mit seiner Familie, um die ersten Abfahrten auf der Schmittenhöhe zu testen und schon aktuelle Infos für die anderen Reiseteilnehmer zu sammeln. So konnte uns Udo schon nach unserer Anreise am Samstag, 08.04., mit ersten persönlichen Erfahrungen über die Schneeverhältnisse und das Wetter im Skigebiet der Schmittenhöhe berichten.
Die schönen, farbenfrohen und geräumigen Familienzimmer im neuen Trakt des Waldhof, die für Familien mit mindestens zwei Kindern reserviert waren, nun auch die unterm Dach des Stammhauses großzügig renovierten ehemaligen Mansardenzimmer und das schon erwartete und überaus üppige Abendbüfett stimmten alle Angereisten sehr positiv auf die Skiwoche in Zell ein.
Gleich nach dem Abendessen versammelten sich die Teilnehmer zur ersten Information und zum Austausch in einem Gruppenraum. Dabei wurde auch das Geld für die Skipässe eingesammelt. Dank hervorragenden Verhandlungsgeschickes unserer Reiseleitung konnten wieder gute Liftpreise für die teilnehmenden Skifahrer/innen ausgehandelt werden.
Am nächsten Morgen, Palmsonntag, konnten sich alle bei sehr reichhaltigem und wieder sehr abwechslungsreichem Frühstücksbüfett für den ersten Skitag im Schmittengebiet stärken und - wer wollte- mit einem Lunchpaket für die Mittagsverpflegung versorgen. Die erste Mittagspause sollte nämlich im Panorama-Pfiff auf 1900 m Höhe mitten im Skigebiet eingenommen werden, um direkt nach der Mittagspause eventuelle Umbesetzungen der eingeteilten Skikurse vorzunehmen.
Die Skilehrerinnen Simone und Claudia und die Skilehrer Dirk und Michel leiteten zunächst vier Skikurse für Anfänger und Fortgeschrittene unter unseren Kindern und Uwe einen Snowboardkurs. Da Susanne, eine weitere Skilehrerin, erst am Montag, d. h. am zweiten Skitag, beim Skikurs dabei sein konnte, erklärten sich zwei Väter, Bernd und Hermann, spontan bereit, die „Heizer“ und schon erfahreneren Skifahrer/innen zusammen in einer Gruppe zu betreuen. Danke für diesen spontanen Einsatz! So konnte man die Gruppen etwas kleiner gestalten. Ab dem zweiten Skitag lief alles dann mit insgesamt 5 Skikursen und einem Snowboardkurs für unsere Kinder.
An einem Nachmittag wurde sogar für interessierte Erwachsene, die normalerweise in Gruppen und ohne Begleitung der Skilehrer die Pisten unsicher machten, ein Skikurs angeboten und er wurde auch dankbar angenommen.
In diesem Jahr nutzten wir nicht so oft die Möglichkeit des „all-inclusive“-Arrangements, das Mittagessen in unserem Hotel einzunehmen, da in den ersten Tagen die Schneeverhältnisse bis ins Tal nicht mehr so optimal waren. Diese besserten sich erst wieder als es dienstags und mittwochs stark schneite und
die Skiabfahrt bis unmittelbar hinter unser Hotel besser ermöglichte. Die Skier stellten wir hinter dem Parkplatz ab, um sie dann nach der Mittagspause direkt wieder zum weiteren Skikurs oder zum freien Fahren anzuschnallen.
Wir konnten dann bis zur Talstation des CityXpress fahren, um danach wieder mit den verschiedenen Bergbahnen auf die 2000 m hohe Schmittenhöhe zu gelangen. Allerdings ließ die Mittagspause im Hotel so manche Skigruppe etwas schrumpfen! Ja, die Bequemlichkeit siegte!
Nach dem jeweiligen Skikurs, der den Kids großen Spaß machte, konnten sie ihren Eltern ihre neuen Erfahrungen auf Skiern demonstrieren und gemeinsam mit ihnen oder manchmal auch mit ihren Skilehrern abfahren.
Nach beendetem Skitag gab es vielfältige Möglichkeiten den restlichen Nachmittag und frühen Abend vor dem Abendbüfett zu verbringen.
Zunächst konnte man sich beim Apresski in der Bar des Waldhof wieder stärken und dabei die Vorführungen toller Ski- und Snowboardprofis am großen Fernsehflachbildschirm bestaunen.
Die Kinder nutzten meistens das beheizte Freischwimmbad, um sich auszutoben, oder die Whirlpools im Saunabereich des Hotels, so dass es da zuweilen schon recht laut, aber noch erträglich war. Manche Kids verirrten sich sogar hin und wieder in die warme finnische Sauna, in der hin und wieder sehr gute Aufgüsse die Stimmung erheiterten. Meistens besuchten sie aber das Dampfbad, da sie sich da natürlich nicht ausziehen mussten. Viele von uns Erwachsenen nutzten die Sauna regelmäßig, auch die Infrarotkabine, die im Liegen- und Ruhebereich stand.
An weiteren Freizeitaktivitäten im Haus boten sich folgende an: Das wiederholte Durchlaufen oder „Durchrennen“ (mit indianerähnlichem Kampfgeschrei!) der Unterführung unter der Schmittenstraße, die das Hauptgebäude und den Neubau mit den Gruppenräumen u. a. verbindet, bereitete insbesondere den Kleinen riesigen Spaß. Für die etwas Älteren war Billard und Tischtennis angesagt und das Fahren mit den Aufzügen, die in diesem Jahr allerdings selten (oder etwa gar nicht?) zum Stillstand kamen.
Die Skilehrerinnen und Skilehrer bereiteten für unsere Kids auch einen Rate-oder Quizabend im Sinne der Montagsmaler vor, auch standen wieder eine Videovorführung und eine Fackelwanderung auf dem Abendprogramm.
Der Waldhof bot an einem Abend wieder Karaoke an, einige machten sich den Spaß und sangen kräftig mit. Eine neue Attraktion an diesem Abend war allerdings der Auftritt der Apres-Ski-Girls, die nach der Musik von „Skandal um Rosi“ ein Hoch auf Zell und seinen Organisator Udo sangen. Die Gespräche über die Skierlebnisse am Tag waren an der Bar aber auch immer wieder interessant. Auch gab es einen Tanzabend, den eine Band mit ihrer spritzigen Musik gestaltete, und die viele bei ausgelassener Stimmung bis spät in die Nacht das Tanzbein schwingen ließ.
In unserer Gruppe waren außerdem zahlreiche Nichtskifahrer, die in keinster Weise Langeweile hatten, sich vielmehr beim Lesen oder in der Sauna oder bei ausgedehnten Spaziergängen in Zell am See oder Fahrten in die Umgebung oder noch anders entspannten und erholten.
Am letzten Skitag fanden dann die Skirennen der Skikurse statt, die wieder wie im letzten Jahr auf Grund der guten Schneeverhältnisse im Februar und März auf der abgesteckten Slalompiste am Sonnkogel mit elektronischer Zeitmessung – diesmal bei sonnigem Wetter - möglich waren. Nach den begeisternden und engagierten Rennläufen unserer Kinder am Vormittag machten sich dann unsere Kinder am Nachmittag zum traditionellen Eisessen mit ihren Skilehrerinnen und Skilehrern nach Zell am See auf.
Am letzten Abend begeisterten die Siegerehrung, bei denen alle Teilnehmer am Skirennen eine Urkunde und süße Kleinigkeiten erhielten,… und die Skitaufe.
Dank an alle, … die Reiseleitung, die Skilehrerinnen und Skilehrer und andere im Verborgenen gebliebenen Helfer, die diese Freizeit zu einem schönen Erlebnis und wieder zu so großen Erfolg geführt haben.
Diesmal gab es allerdings auch eine hohe Ausfallquote unter unseren jugendlichen Skifahrern, denn sowohl Gipsverbände bereits am ersten Skitag infolge unglücklichen Stürzens oder an folgenden Skitagen, als auch manch andere Erkrankung machten den weiteren Skikurs nicht mehr möglich oder unterbrachen ihn kurzfristig.
Bei der nächsten Familienfreizeit 2007 wünschen wir uns natürlich am besten gar keine Ausfälle so wie das bei den Freizeiten bisher immer war! Ingeborg Breitwieser-Dell 

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