| Familienskifreizeit Zell am See 2009 |
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Nachdem im letzten Jahr die Freizeit in den Osterferien in Leogang stattgefunden hatte, ging es dieses Jahr, wie schon einig Male davor, wieder nach Zell am See in Österreich. Vom 4.4. bis zum 11.4. reisten wir nach Zell in das bewährte Hotel Waldhof zum Skifahren auf der Schmittenhöhe. Udo Kreutz, der bisher die Fahrt organisiert und geleitet hatte, konnte dieses Mal leider nicht mitfahren und wurde gut durch Markus Schlosser vertreten. Wir waren 24 Personen, davon 11 Erwachsene und 13 Kinder.
Es erwarteten uns sechs Tage bei herrlicher Sonne und ausreichend Schnee. Letztlich war es keine Reise zurück in den Winter, sondern in das Frühlingserwachen in den Bergen. Am Rande von tiefer gelegenen Pisten, wo die Almen bereits ohne Schnee waren, blühten wilde Krokusse. Überall rauschten Bäche vom schmelzenden Schnee, die Vögel waren in Bestform und die warmen Winde trugen sogar Schmetterlinge bis ganz nach oben auf knapp 2000 Meter. Unten am See waren es 20 C und mehr, oben auf der Höhe lagen die Temperaturen auch deutlich über 0 Grad, so dass wir ordentlich ins Schwitzen kamen. So konnte man vor allem die englischen und niederländischen Skihasen beobachten, die im T-Shirt oder gar im Top Ski fuhren - Kopfschütteln von Seiten der Skilehrer - mit der Folge, dass besagte Damen rasch eine krebsrote Farbe annahmen.
Unsere Gruppe war - wie schon gesagt - recht klein, sodass bald eine familiäre Atmosphäre entstand. Im Hotel hatten wir einen Nebenraum ganz für uns für die Mahlzeiten, wobei uns ein ausgestopftes Murmeltier, ein Fuchs und anderes Getier Gesellschaft leisteten. Das Essen war hervorragend, die reinste Schlemmerei, was da auf den reichhaltigen Buffets geboten wurde. Auch die Bedienung war außerordentlich freundlich und aufmerksam. Nicht nur durchs Essen wurde man verwöhnt, auch nach dem Skifahren konnte man sich im hauseigenen Wellnesbereich in Sauna, Dampfbad und Wirlpool erholen. Besonders beliebt bei den Kindern war das beheizte Schwimmbad im Freien.
Zum Skifahren ist noch zu sagen, dass die Kinder, die bereits fahren konnten, in zwei Gruppen eingeteilt wurden und bei Dominique und Anja Skikurs hatten. Die absoluten Anfänger besuchten eine örtliche Skischule. Je nach ihrem Können taten sich die Erwachsenen auch in Gruppen zusammen. Wobei Markus so nett war denjenigen, die ganz fremd waren, in den ersten Tage das Skigebiet zu zeigen. Morgens war der Schnee immer hart und griffig , im Laufe des Vormittags wurde dieser aber immer schwerer und sulziger bei steigenden Temperaturen. Die Pisten auf der Nordseite der Schmittenhöhe waren nachmitags noch ganz in Ordnung, in Richtung Schüttdorf machte es aber nur morgens vor 11 Uhr Spaß zu fahren.
Abends konnte man die meisten Talabfahrten nutzen um nach Hause zu kommen, auch der Ziehweg bis vors Haus war befahrbar. Gott sei Dank hat sich niemand ernsthaft verletzt, obwohl es den ein oder anderen Sturz gab. Am letzten Tag, als ein Skirennen veranstaltet werden sollte, kam es zu einem kleinen Unfall, sodass nur die Kinder das Rennen fuhren. Eh ich es vergesse, es gab vier Geburtstage zu feiern, die mit Sekt, Kuchen und Eisbecher mit Wunderkerzen verziert, begangen wurden. So war es insgesamt eine gelungene Fahrt.
Einen besonderen Dank an die Organisatoren, vor allem an Udo Kreutz, Markus Schlosser und die Skilehrer Dominik und Anja.
Cordula Wagner 
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