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Wanderung durch den Pfälzer Wald
Das geht ja gut los! Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel und das schon am frühen Morgen. Man schreibt Sonntag den 27. September 2009, Bundestagswahltag. Hoffentlich hält das nicht zu viele potentielle Wanderer von der Teilnahme ab! Eine ordentliche Anzahl von erwartungsfrohen Wanderern, stehen jedenfalls an den Busabfahrtsstellen bereit. Pünktlich 9.15 Uhr startet der Bus von Schifferstadt aus in Richtung Forsthaus Weilach, bei Bad Dürkheim. Wie nicht anders beim Ski Club zu erwarten, wird auch pünktlich, wie geplant, um 10.00 Uhr auf dem dortigen Parkplatz die Wanderung begonnen. 34 Personen setzten sich Richtung „Lindemannsruhe“ in Bewegung. Es gilt zunächst ca. 200 Höhenmeter auf gut ausgebautem Wanderweg (Markierung roter Punkt) zu überwinden. Nach einer guten Stunde ist diese erste Teiletappe geschafft. Zeit mit div. Flüssigkeiten und Speisen dem Körper neue Energie zuzuführen.
Der weitere Weg zum 2. Etappenziel, dem „Ungeheuersee“ mit der PWV-Hütte Weisenheim am Berg, verläuft jetzt zunächst eben und ausschließlich über gute Waldwege (Markierung weiß/blauer Balken). Der letzte Kilometer (Markierung grünes Kreuz) über abfallendes Gelände führt schließlich zum sagenumwobenen Ungeheuersee. Nach den Legenden lebten dort z.B. Waldgeister, die um Mitternacht ihr Unwesen trieben oder eine Waldfrau die kleine Kinder entführte. Außerdem sollen im Seegrund noch wertvolle Glocken liegen, die man hier in „Sicherheit“ gebracht hat!?
Wir mussten leider erfahren, dass sich hinter dem gruseligen Namen keine Ungeheuer verbergen, vielmehr „Unger“ für Waldweide und „Heyer“ für Gehege steht. SCS-ler lassen sich von solchen Schauergeschichten natürlich nicht beeindrucken. Man sitzt bei strahlend blauem Himmel im Wald unter noch grünen Bäumen und macht Mittagspause. Planmäßig gegen 14.00 Uhr heißt es wieder aufbrechen zur letzten Etappe. Es sind noch gut zwei Stunden Gehzeit zu bewältigen. Über unbeschilderte Forstwege wird über ansteigendes Gelände wird der o.a. Wanderweg (weiß/blau), jetzt auch 3-Burgenweg benannt, erreicht.
Ein angenehm zu gehender Waldwanderweg, jetzt ziemlich plan, führt zum Tagesziel , dem Dorf Battenberg mit der gleichnamigen Ruine und dem Gasthaus „Gutsschenke Burg Battenberg“. Das noch immer gute Wetter erlaubt einen schönen Abschluss des Wandertages im Garten des gediegenen Lokals, der im toskanischen Stil angelegt ist. Man hat von hier einen herrlichen Blick in das tief gelegene Tal, die Rhein-ebene und den Odenwald. Zudem sind auch Speisen und Getränke sowie der Service dem Ganzen angepasst. Die beschwingte Wandergesellschaft erreicht mit dem pünktlich eintreffenden Bus um 19.00 die Heimat. Ein rundum gelungener Wandertag ist zu Ende gegangen. 
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