| 1. Herbstwanderung 25. September 2005 |
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Das geht ja schon mal gut los. Der Himmel ist bedeckt und leichter Nieselregen, kaum dass wir aus der Stadt heraus sind!
Doch bei unserer Ankunft weint der Himmel keine Tränen mehr, es klart langsam auf und bevor wir den Startpunkt unserer Wanderung erreicht haben, kommt die Sonne durch. Der Start erfolgt an der Festhalle in Zweibrücken. „Zweibrücke“, sagte man mir: „do wohr ich im Leewe noch net“!
Doch nun ist es soweit. Es gilt Zweibrücken, die Rosen- und Pferdestadt nebst näherer Umgebung, zu erkunden.
Die ansehnliche Truppe, 37 gestandene Personen, läuft längs (Pferde)- Rennbahn und Schwarzbach Richtung Schwimmbad, nicht in Trab oder Galopp, nein, ganz normal im Wanderschritt!
Allgemein wird bedauert, dass heute keine Pferde herumlaufen, aber das ließ sich aus finanziellen Gründen nicht realisieren!
Auf ebenen Weg geht es über den Rosenweg stadtauswärts in Richtung Landschloss Fasanerie, eine Anlage im Wald, die im 18. Jahrhundert vom vertriebenen polnischen König Stanislaus erbaut wurde. Das Gelände, „Tschifflick“ (türkisch: Landgut) genannt, stellt heute ein Naherholungsgebiet mit einem „Sterne-Restaurant“, Wellness - Hotel und einem Wildrosengarten dar. Die Wanderstrecke führt aus dem Wald heraus in hügeliges Gelände, gerade ausreichend um einen Übungshang für kleine Skihasen anzulegen, wie es der Skiclub Zweibrücken (mit Clubhaus) getan hat. Es herrscht allgemeine Verwunderung, dass man in unseren Breitengraden ein eigenes Übungsgelände am Ort hat!
Es geht gegen Mittag. Die Sonne steht jetzt, was man ja verdammt noch mal auch erwarten kann, an einem strahlend blauen Himmel. Ein herrlicher Blick über Wiesen, Felder, Wald und auch eines Teiles der Stadt Zweibrücken bietet sich den Wanderern.
Schließlich geht es wieder in den Wald. Immer noch leicht aufwärts gehend wird nach einer halben Stunde die PWV- Hahnberghütte Contwig erreicht; den höchsten Punkt der Wanderung. Gute zwei Stunden Wanderzeit sind vergangen.
In den nächsten zwei Stunden wird durch Aufnahme von diversen Getränken der Flüssig-keitshaushalt wieder in Ordnung gebracht. Gleiches gilt für die verbrauchte Energie, was mit Hilfe von kräftigen pfälzischen Speisen geschafft wird.
Danach wird es Zeit die Mannschaft langsam wieder in Bewegung zu bringen, ehe sie schläfrig wird! Gott sei Dank geht es immer nur abwärts. Der Weg mündet wieder in den Rosenweg und führt längs der Rennstrecke und dem Landesgestüt bis zur Stadtmitte. Durch die Fußgängerzone schlendernd gelangt die tapfere Gruppe ins Cafe/Restaurant Rücker.
Die Belegschaft steht schon Gewehr bei Fuß. Ein separater Raum, ordentlich vorbereitet, wartet auf die schon wieder durstigen und hungrigen Wanderer. Die vorbestellten Speisen
werden prompt serviert, der Getränkenachschub fließt in ordentlichem Tempo, was die Geselligkeit natürlich ungemein fördert. Die Qualität des Services ist lobenswert und wird auch zum Ausdruck gebracht.
Endlich, gegen 18.30 Uhr, ist es„Time to say good by“. Uwe, unser Busfahrer, bringt die Truppe sicher nach Hause. Ein rundum schöner Tag ist zu Ende gegangen; so die Meinung der Teilnehmer.
Erich Brendel


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