| Jugendfreizeit Tröpolach 2004-05 |
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Schon bevor es richtig losging, war uns allen „ cold as ice“, denn der liebe „ Herr Busfahrer“ lies uns eine geschlagene Stunde auf dem Parkplatz der Wilfried-Dietrich-Halle warten.
Spätestens als er dann aber etwa 40 Tonnen Gepäck in den Bus verladen und den Schreck verdaut hatte, war er hellwach.
Endlich rollten die Räder ab nach Tröpo, ab auf die Piste.
Nach dem Tauern-Tunnel tauchten wir dann in die weiße Pracht ein, in der wir kurz vor dem Ziel noch fast versunken wären.
Im Hause Leitner angekommen wurden dann alle „artgerecht“ auf die Zimmer verteilt, doch kurze Zeit später traf sich die noch stille Gruppe schon wieder zum kennen lernen. Doch wie wir alle wissen, sind stille Wasser tief und voll....mit Wasser.
Am nächsten Tag ging es bei schlechtem Wetter, doch perfektem Schnee ab auf die Piste. Allerdings gestaltete sich schon die erste Abfahrt für zwei ganz besondere Skiasse zur großen Herausforderung. Da Skifahren für sie nur aus „Geradeausfahren“ bestand und sie so kurzer Hand den Tiefschnee jenseits des Pistenrands zum Bremsklotz umfunktionierten.
Nach dem Ski- und Snowboardfahren war der Tag noch lange nicht zu Ende und jeder bekam zur „Herdenmarkierung“ ein originelles Tröpo-Shirt verpasst.
Als sich am zweiten Tag hoffentlich jeder in seiner Gruppe wohlfühlte, ging es richtig los.
Doch fühlte sich auch wirklich jeder wohl ? Drückte nicht doch noch irgendwo ein Schuh ?
Am Abend ging es mit dem Motto „ Simmer Männer odder Memme“ weiter und die ganz harten Memmen entschlossen sich, für die gesamte Gruppe eine legendäre Schneebar zu bauen, die dann am nächsten Tag durch eine dicke, fette „Glühwein-Parteeeeeey“ gebührend eingeweiht wurde. So begann die Stimmung zu kochen und die Schneebar schmolz unter den heißen Sohlen der Tänzer dahin.
Trotz der feucht-fröhlichen Stimmung am Vorabend, kristallisierten sich am folgenden Skitag zwei außerordentliche Snowboardtalente heraus, die auch vereiste Pistenabschnitte ohne Probleme herrunterrauschten und uns somit gebührenden Nachwuchs versprechen.
Der zugehörige Abend wurde zur freien Verfügung ausgelegt. Jedoch feierten nicht alle zusammen im Haus und so manche suchte sein stilles Örtchen auf dem Balkon.
Auf der Piste liesen die Kräfte allmählich nach, denn die Energie wurde für den Silvesterabend gespeichert.
Wie in der letzten Jahren, feierten wir auch dieses Jahr zusammen mit den Annweilern. Als Publikumsliebling stellte sich eindeutig „Herzblatt“ heraus und eine unserer Teilnehmerinnen katapultierte ihren Marktwert ins Unendliche.
Obwohl nicht bis in die Morgenstunden gefeiert wurde, gab es durch diverse „Wehwehchen“ begründete Ausfälle – doch die Alpha-Tierchen trieben die verbrauchte Herde trotz aller „Begründungen“ auf die Piste.
Außerdem wurden gegen Ende des letzten Skitages auch die Wehleidigsten durch die akrobatische Einlagen eines mit Fruchtextrakten gedopeten Betreuers von allen Leiden befreit.
Wie immer war der letzte Abend für das Kult-Event „Skitaufe“ reserviert und diverse Personen wurden für „Frühabreise und Beziehungskrisen“, „Stänkereien“ oder „Kübeleien“ in den Mittelpunkt gestellt.
Am nächsten Morgen stellten wir mit schmerzendem Kopf fest, dass Tröpo schon wieder zzu Ende war. Nicht wissend, dass der Abschied für immer war, ließen wir unseren geliebten „Hero-Walter“ mit schmerzendem Auge fast arbeitslos zurück in Tröpo zurück.
Doch zu ner Jugendfreizeit „sag´ I net nein“ und fahr nächstes Jahr nach Bad Gastein.
Euer Betreuer-Team
Simone, Lena, Lisa, Rainer und Roman 
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