| Familienfreizeit Zell am See 2005 |
 |
 |
 |

Im März dieses Jahres nahmen sage und schreibe 104 Personen, davon allein 47 Kinder und 7 Skilehrer/innen, an der Neuauflage der SCS-Familienskifreizeit seit 2001 in Zell am See teil. Das war bisher ein absoluter Rekord!
Einige reisten schon mit ihrem Auto am Freitag, 18.03. an, darunter auch unser Reiseleiter Udo Kreutz mit seiner Familie, um schon aktuelle Infos für die anderen Reiseteilnehmer zu sammeln oder um den, in den Medien angekündigten, Staus am ersten Osterferienwochenende zu entgehen. So konnte uns Udo schon nach unserer Anreise am Samstag, 19.03., mit ersten persönlichen Erfahrungen über die Schneeverhältnisse und das Wetter im Skigebiet der Schmittenhöhe direkt berichten.
Manche Familien aus unserer Gruppe waren auf Grund früher Abreise in Schifferstadt und umliegenden Orten bereits um die Mittagszeit in Zell, andere kamen erschöpft nach mehreren Staus erst am späten Nachmittag oder Abend bzw. direkt just in time zum Abendessen im Hotel Waldhof in Zell am See an.
Die schönen, farbenfrohen und geräumigen Familienzimmer im neuen Trakt des Waldhof, die für die Familien mit mindestens zwei Kindern reserviert waren, die renovierten Zimmer im Stammhaus und das tolle und überaus üppige Abendbüfett stimmten alle Gestressten aber bald wieder positiv.
Gleich nach dem Abendessen versammelten sich die Teilnehmer zur ersten Information und zum Austausch in einem Gruppenraum. Dabei wurden die Skikurse eingeteilt und das Geld für die Skipässe eingesammelt, denn dank hervorragenden Verhandlungsgeschickes unserer Reiseleitung konnten wieder gute Liftpreise für die teilnehmenden Skifahrer/innen ausgehandelt werden.
Am nächsten Morgen, Palmsonntag, konnten sich alle bei sehr reichhaltigem und wieder sehr abwechslungsreichem Frühstücksbüfett für den ersten Skitag im Schmittengebiet stärken und - wer wollte- mit einem Lunchpaket für die Mittagsverpflegung versorgen. Die erste Mittagspause sollte nämlich im Panorama-Pfiff auf 1900 m Höhe mitten im Skigebiet eingenommen werden, um direkt nach der Mittagspause eventuelle Umbesetzungen der eingeteilten Skikurse vorzunehmen.
Die Skilehrerinnen Claudia, Iris und Simone und die Skilehrer Dirk, Franz, und Michel leiteten insgesamt sechs Skikurse für Anfänger und Fortgeschrittene unter unseren Kindern und Uwe einen Snowboardkurs. An einem Nachmittag wurde sogar für interessierte Erwachsene, die normalerweise in Gruppen und ohne Begleitung die Pisten unsicher machten, ein Skikurs angeboten, der auch von einigen dankbar wahrgenommen wurde.
An den darauffolgenden Tagen nutzten die meisten von uns die Möglichkeit des „all-inclusive“-Arrangements, das Mittagessen in unserem Hotel einzunehmen, da auch die guten Schneeverhältnisse bis ins Tal uns die Skiabfahrt bis unmittelbar hinter unser Hotel ermöglichten. Die Skier stellten wir hinter dem Parkplatz ab, um sie dann nach der Mittagspause direkt wieder zum weiteren Skikurs oder zum freien Fahren anzuschnallen.
Wir konnten dann bis zur Talstation des CityXpress fahren, um danach wieder mit den verschiedenen Bergbahnen auf die 2000 m hohe Schmittenhöhe zu gelangen.
Nach dem jeweiligen Skikurs, der den Kids großen Spaß machte und nach den Aussagen meiner drei Kinder recht lustig und durch Nutzung von Sprungschanzen und Waldabfahrten sehr abwechslungsreich war, konnten sie ihren Eltern ihre neuen Erfahrungen auf Skiern demonstrieren und gemeinsam mit ihnen oder manchmal auch mit ihren Skilehrern abfahren.
Nach beendetem Skitag gab es vielfältige Möglichkeiten den restlichen Nachmittag und frühen Abend vor dem Abendbüfett zu verbringen.
Die Kinder nutzten meistens das beheizte Freischwimmbad, um sich auszutoben, oder die Whirlpools im Saunabereich des Hotels, so dass es da zuweilen schon recht laut, aber trotzdem nicht zu überschwänglich zuging. Manche Kids verirrten sich sogar hin und wieder in die warme finnische Sauna, in der sehr gute Aufgüsse die Stimmung erheiterten und auf Grund des guten Besuches fast Zwischenetagen hätten eingezogen werden müssen. Von den Kids wurde allerdings mehr das Dampfbad benutzt, da sie sich da natürlich nicht ausziehen mussten. Viele von uns Erwachsenen nutzten die Sauna regelmäßig, auch die neue Infrarotkabine, die im Liegen- und Ruhebereich stand, war natürlich die Attraktion und wurde viel besucht.
An weiteren Freizeitaktivitäten im Haus boten sich folgende an: Das wiederholte Durchlaufen oder „Durchrennen“ (mit indianerähnlichem Kampfgeschrei!) der Unterführung unter der Schmittenstraße, die das Hauptgebäude und den Neubau mit den Gruppenräumen u. a. verbindet, bereitete insbesondere den Kleinen riesigen Spaß. Für die etwas Älteren war Billard und Tischtennis angesagt und das Fahren mit den Aufzügen, die daraufhin immer mal wieder zum Stillstand kamen.
Die Skilehrerinnen und Skilehrer bereiteten für unsere Kids auch einen Rate-oder Quizabend im Sinne der Montagsmaler vor, auch standen eine Videovorführung und eine Fackelwanderung auf dem Abendprogramm.
Der Waldhof bot für uns alle Karaoke an, das Mitsingen hielt sich allerdings in Grenzen. Die Gespräche über die Skierlebnisse am Tag waren an der Bar wohl für die meisten interessanter. Viel attraktiver war da schon der Tanzabend, den eine Band mit ihrer spritzigen Musik gestaltete, und die viele bei ausgelassener Stimmung bis spät in die Nacht das Tanzbein schwingen ließ.
In unserer Gruppe waren außerdem zahlreiche Nichtskifahrer, die in keinster Weise Langeweile hatten, sich vielmehr beim Lesen oder in der Sauna oder bei ausgedehnten Spaziergängen in Zell am See oder anders entspannten und erholten und mittags und später zum Nachmittagskaffee gut erholt die vom Skifahren Heimgekehrten empfangen konnten.
Am letzten Skitag fanden dann – leider bei strömendem Regen- die Skirennen der Skikurse statt, die in diesem Jahr auf Grund der guten Schneesubstanz im März erstmals auf einer abgesteckten Slalompiste am Sonnkogel mit elektronischer Zeitmessung möglich waren. Leider sind wir nach den begeisternden und engagierten Läufen unserer Kinder auf Grund des anhaltenden Regens und der immer schlechter werdenden Schneeverhältnisse auf den Pisten schnell ins Tal abgefahren, wo sich dann unsere Kinder
am Nachmittag zum traditionellen Eisessen mit ihren Skilehrerinnen und Skilehrern nach Zell am See aufmachten.
Am letzten Abend begeisterten die Siegerehrung, bei denen alle Teilnehmer am Skirennen eine Urkunde und süße Kleinigkeiten erhielten, die Videoaufzeichnungen über die Fortschritte der einzelnen Skikurse, die Skitaufe und die schon mit Spannung erwartete Zaubervorstellung unseres Zauberers Uwe.
Dank an alle, … die Reiseleitung, die Skilehrerinnen und Skilehrer und andere im Verborgenen gebliebenen Helfer, die diese Freizeit zu einem schönen Erlebnis und zu so großen Erfolg geführt haben.
Ingeborg Breitwieser-Dell 
|